Chicorée

Saison in der Schweiz: Chicorée ist das ganze Jahr aus einheimischer Produktion erhältlich.

  • Der typische Wintersalat ist roh, gedämpft oder als Gratin geniessbar.
  • Bitterer Geschmack, den man durch Kochen vermeiden kann.
  • Mehr unter www.swiss-diva.ch

Chicorée ist ein Zichoriensalat und wie Zuckerhut und Radicchio ein Korbblütler. Chicorée wurde erstmals im 19. Jahrhundert in Brüssel als Treibchicorée vermarktet und ist daher auch unter dem Namen Brüsseler bekannt. Die Wurzel wächst mit löwenzahnähnlichen Blättern und wird im Herbst geerntet und kalt gelagert. Der Chicorée wächst aus der Wurzel heraus, sobald diese in dunkle aber warme Räume gebracht werden. Innerhalb von nur drei Wochen entwickelt sich so ein heller Chicoréezapfen. Kommen die Zapfen ans Licht, werden sie grün. Chicorée gibt es auch als rote Variante. Chicorée wird meist als Salat verwendet. Mit Apfelstücken oder Orangen vermischt tritt der leicht bittere Geschmack in den Hintergrund. Besonders in der Romandie kennt man Chicorée in der warmen Küche, z.B. als Gratin mit Béchamelsauce und Käse überbacken.

Rezepte
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