23.03.2017

Gemüsekonsum in der Schweiz leicht rückläufig

MEDIENMITTEILUNG

Das Jahr 2016 war für die Gemüseproduzenten wegen dem unbeständigen Wetter ein schwieriges. Nichtsdestotrotz essen die Schweizer sehr gerne Gemüse, am liebsten Karotten und Tomaten. Insgesamt ist der Gemüsekonsum jedoch erstmals seit Jahren etwas gesunken, dies ist für den Verband Schweizer Gemüseproduzenten bedauerlich.

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr insgesamt wieder am liebsten Karotten gegessen, wie in den letzten Jahren. Danach folgen die Tomaten, die Peperoni, Eisberg, Gurken, Melonen, Zwiebeln und Zucchetti (inländische und ausländische Mengen). Schaut man nur auf das inländisch produzierten Gemüse, so sind ebenfalls die Karotten auf Platz 1, danach folgen auf Platz 2 die runden Rispentomaten, auf Platz 3 die Zwiebeln, danach Eisbergsalat und Gurken. Nimmt man die Cherry Tomaten (Platz 9) dazu, sind die Tomaten das Lieblingsgemüse der Schweizer Bevölkerung.
 
Schweizer Gemüsekonsum zum Vorjahr leicht gesunken
Die Gesamtmenge des konsumierten Gemüses ist insgesamt etwas tiefer ist als in den Vorjahren. Der Konsum pro Kopf an Frisch- und Lagergemüse sank im Jahr 2016 um rund 1.5 kg auf 83.5 kg. Insbesondere auf die soeben erschienene nationale Ernährungserhebung bezogen ist dies bedauerlich, da diese feststellt, dass die Bevölkerung zu wenig Gemüse isst. Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten hofft auf eine gut anlaufende Saison, stabiles und schönes Wetter sowie gute Ernteerträge, damit der Konsum pro Kopf wieder ansteigt.
 
Ein turbulentes Wetterjahr machte den Gemüsebauern zu schaffen
Ein frühsommerlicher April folgte auf einen warmen Winter. Der Saisonstart glückte deshalb im Frühling 2016 mit sehr guter Qualität. Der Kälteeinbruch mit Frostnächten im Mai traf gewisse Kulturen jedoch empfindlich, was zu Ausfällen und Verzögerungen führte. Infolge der weiteren Wetterentwicklung (Regen, tiefe Temperaturen) lagen die Erntemengen im Sommer allgemein sehr tief. Im Verarbeitungsgemüse – insbesondere den Erbsen – galt es zu retten, was zu retten war. Die Nässe machte den Gemüsebauern in der ganzen Schweiz auf den Feldern zu schaffen. Der sommerliche September bescherte bei den meisten Kulturen einen markanten Anstieg der Mengen. Dies änderte sich mit dem abrupten Temperaturabfall gegen Saisonende.
 
Für weitere Informationen, Fotos und Pressekontakt:
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