Agrarpolitik

Der VSGP setzt sich für Rahmenbedingungen ein, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors erhöhen und damit Perspektiven für eine marktorientierte und leistungsfähige Gemüseproduktion in einem sich verändernden Umfeld bieten.


Wir unterstützen und fordern Massnahmen, welche eine zukunftsorientierte Betriebsentwicklung fördern und es den Gemüseproduzenten erlauben, auf neue Herausforderungen des Marktes entsprechend zu reagieren. Der VSGP unterstützt den angemessenen Strukturwandel und möchte Zukunftsperspektiven bieten sowie die Innovationen und Weiterentwicklungen in der Branche fördern.

AP 22+
Die AP22+ wird 2019 in den eidgenössischen Räten debattiert. Der VSGP hielt auch für die parlamentarische Beratung an der Grundmaxime von guten Rahmenbedingungen für eine produzierende und unternehmerische Landwirtschaft fest. Die vorliegende Vorlage umfasst viele gute Elemente. Damit sich deren positive Wirkung entfalten kann, erachtet es der VSGP als essenziell, dass die Branchen eng in die Umsetzung eingebunden werden.
 
Insgesamt begrüsst der VSGP die Stossrichtung, den Betrieben mehr unternehmerische Freiheiten zum Erreichen der Ziele zu gewähren. Umso störender sind die geplanten Verschärfungen des ÖLN, welche sehr eng ausgelegt sind und somit diesem Ansinnen widersprechen. Insgesamt stellt sich die Frage, inwiefern der ÖLN und die anderen Massnahmen des Pakets gegen die Trinkwasserinitiative gerechtfertigt sind. Die Branchen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und entsprechend aktiv. Die Wirkung der getroffenen Massnahmen ist aber natürlich nicht unmittelbar zu erkennen. Im Beriech des Pflanzenschutzes sollte der Schutz der Kulturen weiter im Zentrum stehen. Alternative Strategien und Wirkstoffe sind erst dann zielführend, wenn sie in allen drei Dimensionen nachhaltig sind. Insofern begrüsst der VSGP die geplanten Änderungen zur Förderung von Forschung und Beratung explizit.
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