Weshalb kaufen die Leute einheimisches Gemüse? Weil nur ein frischer Salat wirklich gut schmeckt beispielsweise. Oder weil sie wissen, dass das Gemüse nicht über hunderte von Kilometern in Lastwagen herangekarrt worden ist. Vielleicht aber auch, weil sie gerne Gemüse kaufen, das frei von Pflanzenschutzmittelrückständen ist. Schweizer Gemüse kaufen ist also grundsätzlich eine Sache des Vertrauens.
Die Schweizer Gemüseproduzenten rechtfertigen es in vielerlei Hinsicht: Sie halten strenge Umweltschutzvorschriften ein und erfüllen hohe
Produktionsstandards, die Frische und Qualität sichern. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Gemüsefelder ist das oberste Gebot und die Grundvoraussetzung für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Die geografische Nähe zu den Abnehmern ermöglicht kurze Transportwege, was sich positiv auf die Ökobilanz auswirkt.
Nicht zu vergessen ist die soziale Komponente: Viele Gemüsebaubetriebe werden oft seit mehreren Generationen von Familien geführt, deren Engagement und Verantwortungsbewusstsein besonders gross ist. Sie sind auf die Mithilfe von Arbeitskräften angewiesen, die oft aus dem Ausland stammen. Diese arbeiten gerne in der Schweiz, weil die Arbeitsbedingungen und Entlöhnung hier im Vergleich zum Ausland deutlich besser sind.
In der übersichtlichen Schweiz kann sich zudem jede Konsumentin und jeder Konsument persönlich ein Bild von der Gemüse-Produktion machen: Beim Spaziergang über die Landschaft beispielsweise oder wenn sie direkt beim Gemüseproduzenten nachfragen oder gar einkaufen. Diese Nähe schafft Vertrauen.