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Produktionsstandards

Sicher und nachhaltig produziert

Der Anbau von Gemüse ist anspruchsvoll. Die Pflanzen müssen unter anderem ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden. Die Einhaltung von vorgegebenen Produktionsstandards sorgt beim Anbau dafür, dass beispielsweise die Umwelt nicht verschmutzt wird oder dass keine gesundheitsschädigenden Pflanzenschutzmittelrückstände im Gemüse hängen bleiben. Bei der Ernte und der Verarbeitung gelten zudem strikte Hygienevorschriften. Unabhängige Kontrollstellen überprüfen die Einhaltung der Vorschriften regelmässig. Die Einhaltung von Vorschriften und Standards gibt den Konsumentinnen und Konsumenten Gewissheit, dass Gemüse sicher und nachhaltig gepflanzt, geerntet und verarbeitet werden. Weitere Produktionsstandards orientieren sich an der Herkunft (Suisse Garantie) oder an besonderen Anbausystemen (Bio).


Beispiele von im Gemüsebau geltenden Standards, Herkunftszeichen oder Label:



  • SwissGAP definiert die so genannte „Gute Agrarpraxis“ (GAP).

  • Suisse Garantie zeichnet Produkte aus, die in der Schweiz produziert wurden.

  • ÖLN steht für Ökologischer Leistungsnachweis. Er muss erbracht werden, wenn Direktzahlungen und andere staatliche Beiträge bezogen werden.

  • Bio regelt auf gesetzlicher Ebene die Anbaubedingungen für den biologischen Landbau, der ohne synthetische Dünger und mit natürlichen Pflanzenschutzmitteln auskommt.

  • Regionale Label zeichnen Produkte aus, die in einer fix definierten Region angebaut werden (z. B. „Aus der Region. Für die Region“).


Verband Schweizer
Gemüseproduzenten