Die Schweiz hat bezüglich nachhaltiger Entwicklung in der Landwirtschaft einen hohen Stand erreicht. Dies vor allem aufgrund der strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sie ihren Produzenten auferlegt. Es zeigt sich also, dass eine nachhaltige Entwicklung nicht allein vom globalen, fairen Handel abhängig ist, sondern vor allem vom politischen Willen der einzelnen Länder.
Die Schweizer Gemüseproduktion befürwortet den fairen Handel mit allen Ländern der Welt, jedoch nur bei Wettbewerb unter gleichen Rahmenbedingungen und unter gleichzeitiger Sicherung einer ausreichenden Selbstversorgung im Inland.
Wir stellen die innenpolitisch nötigen Forderungen.
Wir arbeiten intensiv mit Organisationen, Behörden und Personen zusammen.
Wir bringen unsere Forderungen in die internationalen Verhandlungen ein.
Wir pflegen täglich den Meinungsaustausch mit unserer Basis.
In den nächsten Jahren werden viele verschiedene internationale Verhandlungen zum Abschluss kommen. Sie werden nicht nur die Zukunft des Schweizer Gemüsebaus bestimmen, sondern auch die Existenz der Schweizerischen Gemüsebaubetriebe und den davon abhänigen Marktstrukutren in Frage stellen.