Frisches Gemüse

Beim Einkauf: darauf sollte man achten!


Es lohnt sich, auf die saisonale Verfügbarkeit und die Herkunft der Gemüse zu achten. Gemüse vom Produzenten aus Ihrer Region ist am frischesten und geschmackintensivsten.

Hier die wichtigsten Tipps, woran man frisches Gemüse erkennt:

Auberginen
sind dann frisch, wenn sie nachgeben und sogar eine Beule zurückbleibt! Die Schale muss glänzen und straff sein. Alte Auberginen schmecken bitter und haben bereits Flecken.

Blumenkohl kann weiss und mit zarter Gelbfärbung frisch sein. Allerdings sind braune Stellen und dunkle Flecken ein Zeichen für zu langen Transport und Lagerung. Ausserdem dürfen die Blätter vom Blumenkohl nicht welk sein, sondern frisch und knackig.

Bohnen dürfen keine Beulen haben, müssen straff aussehen und einen knackigen Eindruck machen. Sollen sich die Bohnenkerne durch die Bohnenschale abbilden, ist der Kauf nicht ratsam.

Broccoli hat kräftige und grüne Blätter. Die Röschen schillern beinahe blaugrün, wenn er frisch ist. Falls der Broccoli sich schon ins gelbliche verfärbt und sich öffnet, ist er alt.

Karotten dürfen nicht biegsam sein, denn dann haben sie bereits durch zu lange Lagerung Feuchtigkeit verloren. Frische Karotten haben eine intensiv orangene Farbe, sind knackig und vor allem fest.

Knoblauch besitzt frisch elastische Zehen, fest, unbeschädigt und ohne Flecken muss er sein.

Kohlrabi sollte man nur bis zu einem Durchmesser von 9 Zentimeter kaufen, denn die grösseren sind meistens schon verholzt. Ausserdem sind grüne, knackige Blätter und unbeschädigte Knollen ein Zeichen für Frische. Bei welken Blättern – Finger weg!

Salat darf an den Blatträndern keine braunen Stellen aufweisen und auch der Strunk darf nicht dunkel sein, sondern hell und fest. Insgesamt muss er einen knackigen Eindruck machen und keine labberigen Blätter besitzen.

Lauch kauft man am frischesten, wenn das weisse Ende noch sehr lange ist und keine zwiebelförmige Verdickung am Wurzelende aufweist. Fest soll sich die Lauchstange anfühlen und gerade sein.

Nüsslisalat, der frisch ist, erkennt man beim Fühlen. Dazu nimmt man ein Blatt zwischen die Finger. Sollte es sich lasch und schlaff anfühlen, hat der Nüsslisalat seine besten Zeiten hinter sich und wird kein Gaumenschmaus sein.

Peperoni haben einen reinen Glanz und eine pralle Form. Um nicht frische Peperoni handelt es sich, wenn der Stil bereits verholzt und braun geworden ist. Ausserdem darf die Haut des Gemüses keinesfalls schon schrumpelig oder gar rissig sein. Dann sollte man die Finger lieber davon lassen.

Radieschen müssen knackig und unbeschädigt sein. Risse am Radieschen und welke Blätter zeigen, dass die Radieschen schon alt sind und nicht gekauft werden sollten. Fühlen sich Radieschen weich an, sind sie ebenfalls schon über ihr frisches Alter hinweg.

Rucola ist dann frisch, wenn die Blätter noch zart sind und grün leuchten. Falls er fleckig, gelb und welk ist, nicht zugreifen, denn er wurde schon länger transportiert und gelagert.

Tomaten unterzieht man einen Geruchstest. Riecht sie sehr aromatisch und ist die Haut prall und das Rot kräftig und gibt die Frucht unter leichtem Druck ein wenig nach, ist sie perfekt.

Zucchetti sind nicht mehr frisch, wenn sie bereits weich sind. Sollten Zucchetti aber fest und grün sein, sind sie genau richtig. Ein weiterer Tipp: Zucchetti von einer Länge bis 10 Zentimeter schmecken am besten.

Zwiebeln muss man im Netz leicht schütteln. Nur wenn es leise raschelt, sind sie frisch, denn bei alten Zwiebeln sitzt die Schale durch Feuchtigkeitsverluste sehr fest. Falls die Zwiebeln schon austreiben, sind sie ihren Kauf nicht wert.
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