24.04.2018

Schweizer Spargeln – nah und frisch

Der Saisonbeginn für Schweizer Spargeln startete im Vergleich zum Vorjahr mit zwei Wochen Verspätung. Doch das Warten lohnt sich auf jeden Fall. Schweizer Spargeln bestechen durch ihre Qualität. Getreu unserem Manifest: «In der Nähe liegt die Frische!»

Jetzt ist endlich Schweizer Spargelzeit. Viele Produzenten konnten die ersten und frischen Spargeln ernten. Wetterbedingt konnte gegenüber dem Vorjahr erst zwei Wochen später geerntet werden. Dies ist vor allem auf die Temperatur zurück zu führen. Solange es unter 8° C ist, treiben die Sprossen nicht aus. Ab 10° C beginnt langsam das Wachstum. Wenn die Temperaturen ansteigen, geht es plötzlich sehr schnell. Bei 13° C wachsen sie 2-3 cm, bei 17° C fünf cm pro Tag.

So werden jährlich rund 790 Tonnen Bleich- und Grünspargeln in der Schweiz produziert. Der Konsum pro Kopf liegt bei 1.4 Kilogramm (Quelle SZG). Spargeln gehören bei der Pflege und Ernte zum Gemüse mit dem grössten Personalaufwand. Deshalb gehen fleissige Hände auf mehr als 180 Gemüsebaubetrieben jeden Tag an die Arbeit und ernten die frischen einheimischen Spargeln.

Zum Glück kennen viele Konsumentinnen und Konsumenten den Wert und die Qualität frisch geernteter Spargeln. Die Frische erkennt man übrigens daran, wenn zwei Stangen aneinander gerieben werden. Wenn sie quietschen, sind sie frisch. Die Spitzen sollten geschlossen und das Spargelende nicht hölzern sein. Die Saison endet traditionell mit dem Johannistag am 24. Juni. Danach muss sich die Pflanze erholen. Nur so kann die Qualität für das nächste Jahr garantiert werden.
 
Weitere Informationen:
Rezepte mit Schweizer Spargeln
Pressedossier Schweizer Spargeln
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