Konsum

Schweizer Gemüse: mehr als nur die Beilage

  • Die drei beliebtesten Gemüsesorten der Schweizer sind Karotten, Tomaten und Peperoni.
  • Pro-Kopf-Konsum: 85 Kg im Jahr.
  • Der Gemüsekonsum hat von 57 Kilogramm pro Einwohner im Jahr 1980 auf 85 Kilogramm Frisch- und Lagergemüse im Jahr 2015 zugenommen, der Trend ist steigend.
  • Der Selbstversorgungsgrad an Gemüse aus der Schweiz liegt bei 55%, das restliche Gemüse muss importiert werden, vor allem im Winter. Dieses stammt zu über 75% aus EU-Ländern. Die Hauptimport-Länder sind Frankreich, Italien und Spanien.

Früher leisteten mehr Leute körperliche Arbeit als heute. Gefragt waren deshalb vor allem kohlenhydratreiche Mahlzeiten. Gemüse wurde vor allem als Beilage serviert. Inzwischen sind die gesundheitlichen Vorteile des regelmässigen Gemüsekonsums auch wissenschaftlich erwiesen. Zudem müssen immer weniger Leute körperlich strenge Arbeiten leisten. Sie brauchen weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Da eignet sich Gemüse natürlich besonders gut. Ausserdem empfehlen das Bundesamt für Gesundheit, die schweizerische Gesellschaft für Ernährung und Kampagnen wie „5 am Tag“ den regelmässigen Konsum von Gemüse als wichtigen Bestandteil der gesunden Ernährung. Gemüse ist deshalb immer öfter mehr als nur die Beilage auf dem Teller.

Gemüsekonsum pro Jahr und Einwohner (Stand 2015)


Für die Erfassung von Daten sind staatliche Behörden (z.B. Eidgenössische Zollverwaltung, Bundesamt für Statistik, Bundesamt für Landwirtschaft) zuständig und andere Stellen wie die Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG).
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