Düngung

Ein Geben und Nehmen

Die Gemüsekulturen beziehen aus dem Boden Nährstoffe, die sie für ihr Wachstum brauchen. Doch mit jeder Ernte werden Nährstoffe wie Stickstoff oder Phosphor vom Acker weggeführt. Um den Verlust auszugleichen, muss der Gemüseproduzent diese wieder ins System zurückgeben. Organische Dünger stammen aus pflanzlicher oder tierischer Herkunft (Kompost, Mist, Gülle). Ihnen stehen mineralische Dünger gegenüber. Diese werden aus Naturprodukten (Phosphat, Kalium, Kalk) oder künstlich hergestellt, wie beispielsweise Stickstoff. Der Gemüseproduzent muss darauf achten, dass er nicht mehr Dünger aufs Feld zurückgibt als er mit der Ernte wegführt. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Damit wird verhindert, dass überschüssige Dünger im Boden ausgewaschen werden und zu Gewässerverschmutzungen führen.

Manche Gemüseproduzenten setzen während Kulturpausen – beispielsweise im Winter – so genannte Gründüngungspflanzen ein. Sie binden die Nährstoffe und liefern wertvolles organisches Material zur Bildung von Humus und schützten vor Erosion. Einige Gründüngungspflanzen können Stickstoff aus der Luft binden und versorgen den Boden so auf eine natürliche Art mit Nährstoffen.
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