Artischocke

Saison in der Schweiz: Juli bis Oktober

  • In der Schweiz werden nur selten Artischocken angebaut.
  • Artischocken isst man meist mit einer Vinaigrette.
  • Artischockenböden oder -Herzen legt man gerne ein.

Die Artischocke ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Sie wird als Blütengemüse verzehrt. Die frostempfindliche Artischocke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hauptanbaugebiete sind heute Italien, USA, Spanien, Ägypten, Argentinien und Frankreich. Geerntet werden die Blütenköpfe, wenn sie noch geschlossen sind und die äußeren Schuppen leicht abstehen. Verpasst man diesen Zeitpunkt, zeigt sich eine große violette Blüte. Artischocken sollten kühl und trocken aufbewahrt werden. Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Der in ihnen enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Außer als Gargemüse werden ihre Blätter in Säften, Tees, Trockenextrakten und Tinkturen verwendet. Der Cynar wird aus Artischocken hergestellt.

Rezepte
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