Food waste


Was ist Food Waste?
Der Grossteil der geernteten Produkte erfüllt die Qualitätsnormen der Branche. Stark abweichende Kaliber sind bei Naturprodukten immer möglich. Sind die Witterungsverhältnisse extrem, ist auch der Anbau schwieriger und Abweichungen häufiger. Viele Produzenten verkaufen krumme Rüebli oder Gurken in ihren Hofläden. Ist dies nicht möglich, werden die Produkte weiterverwertet. Karotten und Salate werden Nutztieren verfüttert oder sorgen in Biogasanlagen für CO2-neutrales Gas oder Strom. Rüstabfälle können nicht verzehrt werden und werden von vornherein verwertet. Eine gute Verwertung liegt im wirtschaftlichen Interesse aller Gemüseproduzenten.

Lösungsansätze zur Bekämpfung von Food Waste
Ziel des VSGP ist es, nachhaltige Branchenlösungen anzustreben. Der VSGP beteiligt sich aktiv an den Stakeholder-Dialogen, die von einer Ämterübergreifenden Projektgruppe der Bundesverwaltung aufgrund des Aktionsplans ‚Grüne Wirtschaft‘ des UVEK geführt werden. Zusätzlich zur Überprüfung der Qualitätsnormen sehen wir die zentralen Handlungsachsen an den folgenden Stellen:
  1. Optimierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Produktion, Handel, Verarbeitern und Detailhandel in Bezug auf Anbauplanung, Aktionsgestaltung und Qualitätsnormen
  2. Eine flexiblere Aktionsplanung des Detailhandels in Absprache mit dem Lieferanten, um bei einer witterungsbedingten Überproduktion oder bei Qualitätsmängeln möglichst rasch reagieren zu können
  3. Marktgerechte Preise, welche der Situation nach Angebot und Nachfrage gerecht werden
  4. Gute Aus-und Weiterbildung zur Förderung des professionellen Gemüsebaus
  5. Guter Kontakt zu Forschung und Beratung zur Verbesserung von Anbaustrategien, welche Verluste auf dem Feld minimieren können.
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